In Theorie und Praxis - Von Linksabbiegern und Pannenhilfe bis hin zur Unfallstellenabsicherung

Die Arbeit im Straßenverkehr erfordert ein umfangreiches Wissen in Theorie und Praxis. Hierzu werden unsere, in der Regel 14-jährigen Verkehrskadetten-Anwärter, in unserer dreieinhalb monatigen Ausbildung intensiv auf verschiedenste Situationen vorbereitet.

Auf Basis des Lernstoffs der Führerscheinklasse B wird in der Theorie alles rund um die Themen Verkehrszeichen, Verkehrsregelung und Verkehrsrecht geschult. Unser eigens entworfenes internes Regelwerk rundet die theoretische Ausbildung ab. In diesem sind Verhaltensgrundlagen das Einsatzgeschehen und für den internen Umgang festgeschrieben.

Die praktische Ausbildung zum Verkehrskadetten reicht vom Parkplatzmanagement, über die Unterstützung von Fußgängerüberwegen, bis hin zur Regelung einer Kreuzung im Straßenverkehr. Die unterschiedlichen Abläufe der verschiedenen Aufgabenbereiche müssen fortwährend verinnerlicht werden, um im Einsatz bestmöglich auf etwaige Situationen reagieren zu können.

Neben den regulären Ausbildungsterminen und dem Ausbildungswochenende, das erste Grundlagen schafft und zum Kennenlernen gedacht ist, wird den Anwärtern an einigen zusätzlichen Wochenendterminen gezeigt, wie man eine Unfallstelle absichert, Erste Hilfe leistet, einen Reifen wechselt oder ein liegengebliebenes Auto ohne Pannendienst wieder zum Laufen bekommt.

Nach einem kleinen Test zu Beginn und einer theoretischen und praktischen Abschlussprüfung zum Ende der Ausbildung werden die Anwärter zu Verkehrskadetten ernannt. 

Unfallstellenabsicherung auf Profi-Niveau
Praxis muss gelernt sein
Die Vertiefung kommt in den Theorieeinheiten

Nach bestandener Prüfung

Nach bestandener Prüfung werden regelmäßig Fortbildungen angeboten. So werden beispielsweise Schulungen im Bereich Teambuilding, Konfliktlösung, Kommunikation und Jugendleitung durchgeführt. Nicht zuletzt bereiten wir unseren „Führungsnachwuchs“ so auf die kommenden Aufgaben als Gruppen- und Einsatzleiter vor.